By Emil Abderhalden

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Versagt dieses wichtige Organ von Geburt an, dann bleibt das Wachstum zurück. Die Haut zeigt insbesondere im Gesicht eine charakteristische, an dicken Falten reiche, derbe Struktur. Vor allem fällt ferner die weitgehende Verblödung dieser, Kretins genannten Individuen auf. Der Stoffwechsel verläuft verlangsamt. Die Körpertemperatur liegt unter der normalen. Ganz anders ist das Bild bei einer übersteigerten Funktion der Schilddrüse. Sauerstoffverbrauch und Kohlensäurebildung sind gesteigert. Die betreffenden Individuen sind lebhaft.

Schwefel enthalten. Bei uns ist das bei weitem überwiegende Endprodukt des Eiweißstoffwechsels, das Stickstoff enthält, der Harnstoff. Wir haben schon S. 6 hervorgehoben, daß Kohlehydrate und Fette, eben weil sie schließlich restlos in Kohlensäure und Wasser übergehen, in unserem Körper genau soviel Energie liefern, als die Pflanze an Sonnenenergie benötigte, um sie aufzubauen. Bei den Eiweißstoffen liegen die Verhältnisse deshalb anders, weil der Harnstoff Energie mit sich führt, d. h. wir können den Energiegehalt dieser Nahrungsstoffart nicht völlig ausschöpfen.

6. Auflage. Berlin: Urban & Schwarzenberg. - 51 jenen Fetten (die bei gewöhnlicher Temperatur flüssigen nennen wir Öle), die als Nahrungsstoffe in Betracht kommen, ist ein dreiwertiger Alkohol, nämlich das Glyzerin, enthalten. Sie führen deshalb auch den Namen Glyzeride. Ist somit die Alkoholkomponente einheitlicher Natur, so ist das mit der anderen Bausteinart, nämlich den Fettsäuren, nicht der Fall. Es kommen vornehmlich drei Arten von solchen vor: Palmitin-, Stearin- und Ölsäure. Die beiden ersteren unterscheiden sich nur durch den Gehalt einer CH 2-Gruppe.

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