By Prof. Dr. jur. Alphons Silbermann (auth.)

Aus dem Inhalt: Kunst und Soziabilität / Strukturelle examine: Produzenten, Konsumenten / Funktionale examine: Funktionen der Kunst, Arbeit und Beruf / Kunst und Massenmedien / Künstlerische Verhaltensweisen / Forschungsmethoden

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Die hier vorgelegten "Grundzüge der Bodengeographie" basieren zum großen Teil auf einer zweisemestrigen Vorlesung, die 1969/70 an der Würzburger Universität gehalten wurde. Der Inhalt dieser Vorlesung stimmte jedoch nicht mit dem überein, was once konventionellerweise unter "Bodengeographie" verstanden wird.

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Zur Durchführung der hier knapp umschriebenen Ziele bedarf es auf sozialen Daten sich gründender Nachweise, die es der Kunstsoziologie wie allen Sozialwissenschaften erlauben, unter spezifischen Umständen gültige Verallgemeinerungen herauszuarbeiten. Hierzu stehen der empirischen Kunstsoziologie eine ganze Anzahl methodologischer Möglichkeiten zur Verfügung, denen sie sich bei ihren Forschungen - je nach dem zuer~eichenden Ziel - bedienen kann (siehe hierzu Kapitel VIII, S. Wenn sich die Kunstsoziologie der Techniken der Sozial forschung bedient oder ihre Analysen strukturell-funktional, typologisch, dialektisch oder interdisziplinär anlegt, um die dem Kunstprozeß zwischen Künstler, Kunstwerk und Empfänger entspringenden, sehr unterschiedlich gelagerten Forschungsobjekte zu erforschen, läßt sich öfter der Vorwurf vernehmen, sie handhabe Methoden, die bei Gelegenheit von aus anderen Gebieten herrührenden Fragestellungen entwickelt worden sind.

Leicht geht in ihrer Folge der Glaube an Kunst und Künstler verloren, und eine Verdüsterung des Blicks in die Zukunft macht sich breit. Wohlfeiler Aberglaube erhebt sein Haupt, und so sehen wir entlang der gesamten Geschichte der Künste wie sich die Menschen in die Hände jener kurpfuschenden, heute längst vergessenen Kunstepigonen überantworten, die durch ihre Gaukeleien die Struktur der Künstlerschaft über Jahrzehnte hin unterminiert haben. Auch heute noch fehlt es angeseichts der strukturierend wirkenden technologischen Komponente an einer Erklärung , Erläuterung und Bekräftigung des Glaubens an die Kunst, an die sie Schaffenden und an ihre Bedeutung im gesamt gesellschaft liehen Sein.

Das kann auch gar nicht der Fall sein, da es zur Voraussetzung der Aktion gehört, durch das Kunsterlebnis empfangen zu werden. Danach erst kann von jenen Veränderlichkeiten die Rede sein, die dort bestimmend wirken, wo das Vergangene sowohl dem Gebenden wie dem Nehmenden bereits innewohnt. Ohne einem mechanistischen Determinismus das Wort zu reden, läßt sich nicht verkennen, daß neben und mit den angeführten Veränderlichkeit hervorrufenden, bestimmenden Faktoren noch so manche anderen Gegebenheiten wechselseitige Bedingtheiten konstituieren.

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