By Dr. Erwin Bünning (auth.)

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Rolle des Wassers. Die sowohl in der Trägheit aller biochemischen und sonstigen physiologischen Reaktionen als auch in der schwachen Reaktion auf außere Eingriffe zum Ausdruck kommende Ruhe erklärt sich, wie wir sagten, aus dem Vorhandensein hoher Reaktionswiderstande, die sich die ruhende Zelle eben leisten kann, weil sie nicht darauf angewiesen ist, schnell zu reagieren. Dabei ist das einfachste Mittel der Pflanzenzelle zur Erhohung der Reaktionstragheit der Wasserentzug, genauer: der Entzug des flir die biochemischen Reaktionen wichtigen "freien", intermizellaren, also nicht durch elektrische Kräfte fest an die Kolloidteilchen gebundenen Wassers.

21); sogar die Erscheinung der Parallelmutation wurde bei Viruseiweißen festgestellt. (V gl. ) 9. Zusammenwirken von Genom und Plasmon. Wir haben bei der Besprechung der Genom- und Plasmonwirkung mehrfach zwangsläufig auch die Wechselwirkung dieser Elemente erörtern müssen. Es dürfte aus unseren Betrachtungen klar geworden sein, daß es nicht berechtigt ist, die Gene als das eigentlich Aktive anzusehen, das das Plasma nur als passives Substrat benutzt. Abb. 21 Nwottana tabacum rn1t Tabakrnosmkv1rus Mutat1on fla~um (Nach MELCHERS ) Über die Frage des Zusammenwirkens von Genen und Plasma haben sich viele Genetiker, unter denen CoRRENS, GoLDSCHMIDT und v.

Hitze" und Strahlenschädigungen gehen mit protoplasmatischen Ausflockungen parallel, die zunächst ultramikroskopisch als Trübungen, bei stärkerer Schädigung auch mikroskopisch wahrnehmbar sind. So verstehen wir beispielsweise die Verminderung der Strahlenempfindlichkeit durch Wasserentzug (s. Tabelle). Auch frir die Kälteresistenz ist der Wasserzustand im Plasma wichtig. Man nahm zur Erklärung der unterschiedlichen Kälteresistenz oft eine Bedeutung von Änderungen der Wasserstoffionenkonzentration an.

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