By ERICH GUTENBERG

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Dadurch, daß bei der Konstruktion der Kurve die Prozesse innerhalb der Prozeßfolgen unmittelbar aneinander anschließen, wird in der Abb. 1 nicht sichtbar, daß bei einer Prozeßfolge mit gleichzeitigem Beginn und Ende der Prozesse das investierte Kapital am Ende jedes Prozesses vollkommen freigesetzt wird. Der Kapitalbedarf eines Prozesses nimmt also in den Zeitpunkten, in denen ein Prozeß endet, den Wert Null an. Solange die Bedingung aufrechterhalten wird, daß die Terminierung der einzelnen Zahlungen bei allen Prozessen, die zu einer Prozeßfolge gehören, unverändert bleibt, muß die Kapitalbedarfskurve zyklisch verlaufen.

Fällt in diesem Zeitpunkt die Kapitalbedarfskurve um den Betrag des Auszahlungs- oder Einzahlungsüberschusses. Im Falle gleichzeitiger Prozeßanordnung werden die aufeinanderfolgenden Auszahlungen in voller Höhe als Auszahlungsüberschüsse in den Zeitpunkten wirksam, in denen sie geleistet werden. Bei gestaffelter Prozeßanordnung fallen die Auszahlungsüberschüsse nur in geringerer Höhe an, weil ständig Kompensationen mit Einzahlungen auftreten. Auch führt die gestaffelte Prozeßanordnung dazu, daß häufiger Einzahlungsüberschüsse mit Auszahlungsüberschüssen abwechseln, so daß nicht mehr wie im Falle gleichzeitiger Prozeßanordnung die Auszahlungen für die Verbrauchsgüter über längere Zeiträume hinweg aufeinanderfolgen und sich aufsummieren, ohne daß ihre Abfolge durch Einzahlungen unterbrochen wird.

Die Nivellierung der Kapitalbedarfskurve ist ein Phänomen, das überall da auftaucht, wo Prozesse zeitlich divergierend angeordnet sind. Bisher wurde es für den Fall zeitlich gestaffelter Verbrauchsgüterprozesse und für den Fall zeitlich gestaffelter Lagerergänzungen nachgewiesen. Es ist nun zu fragen, ob das Phänomen der Glättung nicht 1 Im vorliegenden Fall ist der Kapitalbedarf in jedem Zeitpunkte niedriger oder höchstens gleich dem Betrag, der sich für den Fall gleichzeitiger Bestandsergänzungen ergibt.

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