By Arno Semmel

Die hier vorgelegten "Grundzüge der Bodengeographie" basieren zum großen Teil auf einer zweisemestrigen Vorlesung, die 1969/70 an der Würzburger Universität gehalten wurde. Der Inhalt dieser Vorlesung stimmte jedoch nicht mit dem überein, used to be konventionellerweise unter "Bodengeographie" verstanden wird. Mein Anliegen conflict es vielmehr, die Möglichkeiten zu erörtern, die die Bodenkunde als Hilfsmittel der geographischen Forschung bietet. Gleichwohl wird mit den "Grundzügen der Bodengeographie" nicht der Versuch gemacht, Bodengeographie als Anwendung der Bodenkunde in der Geographie neu zu definieren. Eingedenk der Tatsache, daß ein Kompromiß zwar selten die ideale, aber oft die einzig praktikable Lösung ist, sind hier wesentliche Züge einer konventionellen Bodengeographie durchsetzt worden mit Beispielen für Anwendungsmöglichkeiten der Bodenkunde in der Geographie. So gesehen enthält dieses Buch "spezielle" Grundzüge der Bodengeographie. Mein Dank gilt Verlag und Herausgebern für ihr Entgegenkommen. Frankfurt, im Frühjahr 1976 ArnoSemmel Vorwort zur zweiten Auflage Für die zweite Auflage ist eine Reihe neuerer Publikationen ausgewertet worden. Außerdem wurden einige Abbildungen neueren Erkenntnissen entsprechend verändert. Aufbau und Inhalt der ersten Auflage haben dadurch keine grundlegende Änderung erfahren. So vorzugehen gaben die quickly ausnahmslos positiven Stellungnahmen zur ersten Auflage Veranlassung. Um gelegentlichen Mißverständnissen vorzubeugen: diese »Grundzüge der Bodengeographie" sollen kein Ersatz für ein bodenkundliches Lehrbuch sem. FrankfurtlMain, im Dezember 1982 ArnoSemmei Inhalt 1 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . nine 2 Einführung in Grundlagen der allgemeinen Bodenkunde . 10 2. 1 was once ist Boden? . . . 10 Bodenentwicklung 2. 2 eleven 2. 2. 1 Verwitterung . . . eleven 2. 2. 2 Stoffneubildungen . thirteen 2. 2. three Bodenbildende Faktoren sixteen 2. 2. three.

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Diese Eigenschaft wird als Bodenfruchtbarkeit oder als Ertragsfähigkeit bezeichnet (SCHEFFER und SCHACHTSCHABEL, 1970, 1). Manche Autoren definieren die Ertragsfähigkeit auch als eine nicht nur durch Bodeneigenschaften bestimmte Größe (z. B. LIEBEROTH, 1968,303). Im folgenden ist immer nur die vom Boden vorgegebene Bodenfruchtbarkeit gemeint. In der Regel handelt es sich dabei um die "potentielle" und nicht um die "aktuelle" Bodenfruchtbarkeit. Das bedeutet, daß die maximal erreichbare Fruchtbarkeit und nicht die bei gegebenen Bedingungen vorliegende zur Diskussion steht.

Am verbreitetsten ist der "Braune Auenboden" (Vega), der im oberen Teil aus braunem (vorwiegend allochthonem) Lehm besteht. In 1 bis 2 m unter Flur folgt dann der Go-Horizont. Andere Auenböden sind die Pa t e rn i a (rankerartiges Ah - C- Profil), die Bor 0 w i n a (rendzina-artig) und der "Schwarzerde artige Auenboden" . Unter dem Einfluß gezeitenabhängigen Grundwassers entstehen die M ars c h e n, die eine ähnliche Horizontabfolge wie der Gley besitzen. 34 2 Einführung in Grundlagen der allgemeinen Bodenkunde Zu den Grundwasserböden können auch die Salzböden gerechnet werden, die in Trockengebieten durch Auskristallisation von Salzen aus hochstt:hendem Grundwasser oder durch künstliche Versalzung (Bewässerungs folgen) entstehen.

7. Alfisol (pedalfer = Böden mit völliger Carbonatauswaschung): Böden mit Tonanreicherungshorizont (z. B. Parabraunerden). 8. Ultisol (lat. B. Red Yellow Podzolic Soils). 0xisol (lat. oxygenium): Böden mit überwiegend aus Fe- oder Al-Oxiden bestehenden Horizonten ohne verwitterbare Minerale (z. B. Latosole und Laterite). 10. Histosol (gr. histos = Gewebe): Böden mit Torfanreicherung (z. B. Moore). Weitere Kategorien sind die Suborders, die Great Soil Groups (etwa den Bodentypen entsprechend) und die Sub Groups.

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