By R. Doerr (auth.), Prof. Dr. R. Doerr, Prof. Dr. C. Hallauer, F. M. Burnet, W. J. Elford, G. M. Findlay, M. Haitinger, C. Hallauer, M. Kaiser, W. M. Stanley (eds.)

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MODROW, wonach dem Maulund Klauenseuche-Virus Typus A ein Teilchendurchmesser von 2-3 m~t zclli:ommen soll. J. MonRow hat aber nur (durch vergleichende Filtration) festgestellt, daß der Durchmesser des Virus zwischen dem Diameter eines Ovalbumin- und eines Hämoglobinmoleküls liegen dürfte, für welche er auf Grund der Angaben BECH· HOLDs die obigen, zu niedrigen Werte einsetzte; die heute für richtiger angesehenen Schätzungen der Molekülausmaße würden einen Virusdurchmesser von 4,4--5,6 mp ergeben, falls man die Resultate der Filtrationsversuche von MODROW gelten läßt.

Die Existenz von "eiweißfreiem Virus" kann also nicht als unmöglich bezeichnet werden; aber sie ist vorläufig nicht sicher bewiesen, ja, wenn man sich noch einen Schritt weiter vorwagen will, nicht sehr wahrscheinlich. Unter diesen Umständen muß man sich nach anderen Möglichkeiten umsehen, welche das Problem der Minimaldimensionen der Viruselemente unserem Verständnis erschließen könnten. Bevor wir darauf eingehen, soll jedoch die Diskussion der dimensionalen Skala der Virusarten zu Ende geführt werden.

Wir müssen uns somit vorläufig damit zufrieden geben, daß den Elementen einer bestimmten Virusart oder Virusrasse ein konstanter, enger begrenzter Größenbereich zugeordnet werden kann. Die Tatsache, daß Messungen verschiedener Autoren in verschiedenen Ländern, an der gleichen Virusart vorgenommen, sehr gut übereinstimmende Ergebnisse lieferten, wie z. B. die Bestimmungen der Dimensionen des Poliomyelitisvirus, des Encephalitisvirus von St. Louis, des 24 R. DoERR: Die Entwicklung der Virusforschung und ihre Problematik.

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